
Bild: Nbo/Internet
In mehr als 100 Ländern weltweit kann seit Dienstagabend der neue Google-Browser Chrome heruntergeladen werden. Mit seiner Software zum Darstellen von Webseiten macht der Suchmaschinenriese ab sofort Programmen wie dem Mozilla Firefox und dem Microsoft Internet Explorer Konkurrenz. Ein kleiner Comic erklärt dabei pünktlich zum Start die Ideen hinter Chrome.
Auf insgesamt 34 Seiten kommt das Team hinter der in über zwei Jahren entwickelten Software zu Wort. Informatikerin Pam Green erklärt beispielsweise in ansprechenden Zeichnungen, was die Programmierung eines Browsers so anspruchsvoll macht: Schnelligkeit, komfortables Surfen und eine intuitive Benutzerführung. Außerdem soll natürlich jede Webseite im Browser angezeigt werden können, was umfangreiche Tests voraussetzt. Glücklicherweise verfüge Google über ein riesiges Archiv von Internetseiten, so dass entsprechend viele Tests durchgeführt werden konnten.
Chrome selbst kann kostenlos heruntergeladen werden und hält in punkto Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit, was die Informatiker im Comic versprechen: Schnell ist der Browser. Gesucht werden kann sofort nach dem Start und als Benutzer behält man nach kurzer Zeit schnell den Überblick über die besuchten Webseiten. Zudem wird die Darstellung von Internetseiten nur durch das nötigste eingeschränkt – die Statusleiste, im Firefox und Internet Explorer im Normalmodus ständig sichtbar, blendet sich beispielsweise nur bei Bedarf ein. Der Browser soll im Open-Source Prinzip vorangebracht werden. Wer Ideen hat, kann diese frei umsetzen und der Chrome-Community zur Verfügung stellen. Experten merkten kritisch an, dass durch den Browser ein Quasi-Monopol von Google im Netz entstehe und der Konzern Benutzerdaten nutze um gezielt Werbeanzeigen zu schalten.
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