
Bild: pixelio.de
Nicholas Chen, Francois Guimbretiere, Morgan Dixon, Cassandra Lewis und Maneesh Agrawala haben mittlerweile schon eine zweite Version des Dual-Display-E-Book entwickelt und das könnte ganz die bisherigen Entwicklungen der Ebook-Reader deutlich verändern.
Bei ihren Untersuchungen haben die Forscher vor allem das Leseverhalten und den haptischen Umgang ihrer Testpersonen mit dem gedruckten Lesestoff analysiert. Daher ähnelt das Gerät im Gegensatz zu bisherigen Lesegeräten, wie dem Kindle aus dem Hause Amazon, wirklich einem Buch. Die beiden Displays des Prototyps können wie ein Buch aufgeschlagen, wie ein Heft umgeschlagen oder durch mehrmaliges Drehen durchgeblättert werden.
Die Verbindung zwischen den beiden Displays kann zudem gelöst werden, damit beispielsweise Grafiken, die vertikal angeordnet sind, besser neben dem Text betrachtet werden können. Beim erneuten Zusammenstecken fügen sich die Displays automatisch wieder in die Buchansicht zusammen.
Im Gegensatz zur ersten Version des Prototyps ist das jetzige Modell deutlich leichter und hat eine gesteigerte Leistungskapazität. Die Forscher wollen zwar nicht selbst mit ihrem Modell auf den Markt gehen, doch sie geben den Entwicklern der Ebook-Readern schon mal einige Tipps mit auf den Weg: In ihren Augen seien zwei Displays absolut vorteilhaft. Die vielen Sonderfunktionen zum Drehen und Abnehmen der beiden Displays hätten allerdings auf das Leseverhalten der Testpersonen nur wenige Auswirkungen gehabt.
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