Seit heute soll dieser Gewissenskonflikt mit dem Start des Portals MeinVZ aus dem Weg geräumt werden, wobei sich aber kein Wettbewerb zwischen den beiden Communities ergeben soll: Aus technischer Perspektive sind die beiden VZs als Einheit konzipiert, da man innerhalb der beiden Plattformen kommunizieren können soll. MeinVZ stammt ebenfalls aus der Feder der StudiVZ Gründer, bei denen auch Holtzbrink beteiligt ist. Sie versprechen sich damit einen noch weiter reichenden Erfolg.
Drohende Facebook Invasion?
Für März diesen Jahres ist eine deutsche Version des weltweit erfolgreichsten web 2.0 Portals Facebook angekündigt, das auf eine unbeschränkte Zielgruppe abgestimmt ist. Die dort beteiligten Samwer Brüder, die einst ihre Anteile bei StudiVZ an Holtzbrinck verkauft hatten, werden den Erfolg von Facebook in Deutschland vorantreiben. Innerhalb der Branche wird daher mit einem rasanten Zuwachs auf dem deutschsprachigen Markt gerechnet, was die Gründer von StudiVZ zumindest im Interview mit gruenderszene.de noch sportlich sehen. Sie hätten nur geringe Befürchtung, dass sich dies auf den Erfolg der VZ Seiten auswirken werde.
Bereits in der englischen Version erfreut sich Facebook auf dem deutschen Markt gesteigerter Beliebtheit. Ob Mitglieder der Facebook Community, die vor allem durch international orientierte Freundschaften geprägt sind, in Zukunft zu MeinVZ übersiedeln werden, muss sich noch zeigen. Allerdings wirkt der gewählte Zeitpunkt für den Start des neuen Portals wie eine rasche Schutzreaktion auf die drohende Invasion des amerikanischen Formats.
Daher ist der Erfolg des Projektes, das konzeptionell sehr eng an seinen Vorläufer angebunden ist, noch nicht abzusehen. Zum angekündigten Start um 8.00Uhr heute morgen war die Seite jedoch noch nicht verfügbar.
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