
Bild: Pixelio.de
Das Börsenblatt berichtete vergangene Woche über ein Treffen zwischen UTB-Verlagen und einigen Bibliotheken, bei dem es um die Frage ging, wie man Lehrbücher als E-Books über Bibliotheken zugänglich machen kann. Bekanntlich bieten Unibibliotheken inzwischen auch eigene E-Book-Dienste an, was allerdings überwiegend den Dissertations- und nicht den Lehrbuchbereich betrifft. Ausschlagggebender für das Treffen dürfte das neue Urheberrecht sein: Seit in Krafttreten des 2. Korbs am 01.01.08 ist die Verbreitung von PDFs durch Nicht-Verlage, wie sie z.B. der Dokumenten-Dienst Subito angeboten hatte, nicht mehr erlaubt, folglich kommen nun wissenschaftliche Verlage wieder zum Zug. Bleibt abzuwarten, wie die konkreten Lösungen dann aussehen, möglicherweise bahnen sich ja pay-per-view-Modelle für Bibliotheken an...
Wenn es dann so weit ist, könne sich die Studenten die dicken Lehrbuch-Schinken wahrscheinlich schon in die Tasche stecken: Upload berichtet über einen neuen Pocket-Reader, der extrem kompakt daherkommt und wohl im Herbst den europäischen Markt erobern will: den Readius.
Derweil berichten die Fachmedien über den x-ten Kongress zum Thema Verlage und Communities. Von dieser ziemlich aufgeregten Debatte habe ich bislang noch nicht viel Interessantes mitbekommen, ehrlich gesagt habe ich auch so meine Zweifel, ob die Rettung allein in den Communities liegt.
Zu guter Letzt: Nachdem in den vergangenen Jahren die Afro-Beat-Welle, Berichte über die Video-Film-Kultur in Lagos oder Ausstellungen junger afrikanischer Fotographen neben Hellers Ethno-Brillen-Spektakel auch mal ein modernes und überraschendes Bild vom schwarzen Kontinent transportiert haben, bin ich über einen Artikel zum E-Publishing in Afrika gestolpert. Spannend, würde ich mir mehr Infos zu wünschen ...
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