
Bild: pixelio.de
In einer eher konservativen und kulturpessimistisch geprägten Branche halten viele E-Books entweder für überschätzt oder überflüssig.
Unter dem Motto "E-Books von A bis Z" hat das Fachmagazin Buchreport auf seiner Webseite ein umfangreiches und informatives Dossier mit Interviews, Berichten und Kommentaren zusammengestellt.
Sehr nützlich ist die von Kirchner Ende 2008 zusammengestellte E-Book-Reader-Übersicht. Zu jedem vorgestellten Reader werden die wichtigsten technischen Daten vorgestellt, dazu eine interessante Einleitung mit Vermarktungsbeispielen.
Ralf Alkenbrecher, der sich in seiner neuen Verlagsberatung auf das E-Book fokussiert, beantwortet in einer Serie auf Buchmarkt online die wichtigsten Fragen zu E-Books, vor allem aus Sortimentersicht. Nach dem Motto: Nicht nur auf diesem Gebiet gibt es keine dummen Fragen (nebenbei: wie vielen Verlagsmanagern habe ich noch auf der Frankfurter Buchmesse den Unterschied zwischen einem beleuchteten Desplay und der E-Ink-Technologie erläutern dürfen...)
Uwe Matrisch, Herstellungsleiter beim Leipziger Dienstleister le-tex, befasst sich in einem Artikel für das Onlinemagazin der HTWK verlagsherstellung.de mit E-Book-Formaten. Sein Fazit: "Im Moment werden viele E-Books nachträglich aus Satz- oder PDF-Daten erstellt. Bei einer Neuproduktion sollte aber von Anfang an das E-Book selbstverständlich mit dem Print-PDF mitgedacht werden. Das heißt, die Daten sollten logisch gut ausgezeichnet sein. Anker für die Abbildungen sollten in den Daten vorhanden sein, Index-Einträge in den Textdaten kodiert usw. Die physische Darstellung der Elemente sollte von Anfang an für alle Ausgabemedien definiert sein. Dann ist der Weg zu strukturierten Daten in einem XML-Format und damit auch in XHTML nur noch recht kurz. Bei der Erstellung entsprechender Workflows sollte die Produktion unterschiedlicher Ausgabemedien kaum teurer sein als der Satz für das Printprodukt. Und bei einer strukturierten Datenhaltung haben Sie Ihre Inhalte auch schon für zukünftige Formatrevolutionen gesichert." Dem ist nicht hinzuzufügen...
Auch die Zahl der Reader-Testberichte nimmt zu. Ich möchte hier nur auf den Focus-Test des neuen Kindle und auf den Kindle-Sony-Vergleich von Andreas-Martin Selignow (ebenfalls auf verlagsherstellung.de) verweisen. Für viele sind ja gar nicht Sony und Amazon die großen E-Book-Player, sondern Apple mit seinem iPhone. Denn dieses Gerät ist schon im Markt akzeptiert. Es kann zudem Farbe und bewegte Bilder darstellen, wofür die anderen E-Books noch zwei Jahre brauchen. E-Books kommen mit dem kostenlosen Stanza-Reader auf die iPhones. Mehr Informationen dazu auf der Seite von Lexcycle.
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