
Bild: Pixelio.de
Zwei globale Trends bestimmen derzeit den Markt für Mobiltelefone. Zum einen eine Rückkehr zu Telefonen mit schlichter Funktionalität, sprich Empfang von Kurznachrichten und Telefonieren bei gleichzeitig längerer Laufzeit. Zum anderen immer ausgefeiltere Geräte, so genannte Smartphones, die Computern immer ähnlicher werden. So können mit immer mehr Geräten Emails empfangen werden, Termine geplant und Online-Dienste wie Karten und soziale Netzwerke jederzeit und überall genutzt werden.
Der Suchmaschinenriese legt jetzt mit einer eigens entwickelten Benutzeroberfläche für das iPhone und das Google-Phone G1 auf dem Markt für mobiles Lesen vor, wie der Branchendienst techcrunch und der googlewatchblog melden. Die Anwendung macht es Handy-Nutzern möglich auf Titel der Google-Buchsuche zuzugreifen. Dabei können US-Nutzer in einer Bibliothek von rund 1,5 Millionen Titeln suchen. Hierzulande sind aus urheberrechtlichen Gründen rund eine Million Titel weniger verfügbar.
Somit ist das Wettrennen zwischen mobilem Lesen auf dem Handy und E-Book Lesegeräten wie dem Sony Reader oder dem Amazon Kindle endgültig eröffnet. Letztendlich werden die Leser über Erfolg und Misserfolg der Konzepte entscheiden, die sich vor allem in einem Punkt unterscheiden: Soll alles - Gerät Telefon, Email, Internet und Buch - auf einem unterwegs verfügbar sein, oder setzen sich elektronische Buchformate auf speziellen aber zusätzlichen Geräten durch, welche durch die so genannte e-Ink Technologie ein angenehmeres Leseerlebnis bieten sollen.
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