
Bild: mem-film.de/photocase.de
Aber mit Lesegeräten für elektronische Bücher, sogenannten Ebooks, muss Wissen nicht mehr schwer wiegen, denn darauf können heute bis zu 1000 digitale Bücher gespeichert werden. Doch was müssen solche Geräte eigentlich bieten, damit der Spaß beim digitalen Lesen nicht zu kurz kommt?
Der Trend, digital zu lesen, statt im Buch zu blättern, stammt aus Amerika. Auch wenn dort noch keine offiziellen Verkaufszahlen veröffentlicht wurden, so belaufen sich die Spekulationen auf über 200.000 verkaufte Exemplare des marktführenden Modells. Mit den Lesegeräten, kaum größer als ein Taschenbuch, können in einigen hundert Gramm alle Bücher der heimischen Bibliothek gespeichert und gelesen, nebenbei Musik gehört oder Fotos auf dem Display gezeigt werden. Für Fremdwörterbücher, Lexika oder Fachbücher werden solche Geräte bereits vermehrt im Arbeitsalltag eingesetzt. Der Trend, nun auch seine Freizeitliteratur digital zu lesen, ist dagegen neu.
Für Buchliebhaber sind vor allem das Aussehen und die Bedienbarkeit solcher Geräte besonders wichtig. Unabhängig von Geldbeutel, technischen Ansprüchen und Designvorlieben gibt es auf dem deutschen Markt bereits unterschiedliche Modelle, die sich auch in ihrer Ausstattung unterscheiden. So wartet beispielsweise der iLiad von iRex mit einer Reihe von Zusatzfunktionen auf, da er mit drahtlosem Internetzugang, großem Display und beschreibbarer Oberfläche ausgestattet ist. Mit fast 22 cm Höhe ist er jedoch für das Lesen unterwegs eher ungeeignet. Im Gegensatz dazu bestechen Modelle wie das Cybook Gen3 von Bookeen oder das jetBook von Ectaco: Klein, leicht und handlich fassen auch sie mehrere Hundert Bücher, Magazine oder Zeitungen in die kompakte Größe eines Taschenbuchs.
Auch wenn ein Klicken kaum die Geräusche beim Blättern der Seiten ersetzen können wird, funktioniert die Bedienung aller Geräte erstaunlich intuitiv: Durch große Tasten links am Rand oder einzelne zum Vor- und Zurückblättern unterhalb des Display versteht sich die Handhabung fast von selbst. Positionierung der Tasten und Menüführung machen zudem die Bedienung aller drei Geräte unkompliziert.
Alle haben neben unterschiedlicher Größe, technischer Umsetzung und Ausstattung zusätzliche MP3 Player integriert. Statt also Buch und MP3 Player auf den Weg zur Arbeit oder in den Urlaub mitzunehmen, könnte man sich auf ein Gerät beschränken.
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iLiad von iRex:
ca. 20,5 cm (diagonal) Elektronisches Papier Display, 128 MB Speicher für eigene Daten, die durch USB-, MMC- oder CF-Karten erweiterbar sind, eingebautes drahtloses Netzwerk Wi-Fi® 802.11B/G., Preis: ca. 600 Euro.
jetBook von Ectaco:
12,7 cm (diagonal) TFT Display, 112 MB Speicher, der mit einer SD Karte auf 2 GB erweiterbar ist, Preis: ca. 300 Euro.
Cybook Gen3 von Bookeen:
ca. 15 cm (diagonal) Elektronisches Papier Display, 512 MB Flash Speicher, der mit
SD-Karten bis 2 GB erweitert werden kann, Preis: ca. 350 Euro.
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