
Bild: pixelio.de
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers hat in der Studie „Haben Bücher eine Zukunft?“ das Leseverhalten von 1014 deutschen Erwachsenen und Jugendlichen über 14 Jahren untersucht. Vermutungen wie die Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt mehr lesen als Männer, haben sich bestätigt. Die weibliche Leserschaft liest durchschnittlich 13,5 Bücher im Jahr, und damit 4 Exemplare mehr als die Männer. Zudem zählen zwei Drittel der Frauen zur Sparte der so genannten Vielleser, die mehr als 24 Bücher im Jahr lesen. Diese sind in der Regel gebildet, informiert und internetaktiv.
Ein unerwartetes Ergebnis erfolgte allerdings für die Auswirkungen der neuen Medien, wie dem Internet auf das Leseverhalten. Bisher wurde häufig angenommen, dass das Surfen im Internet vom Bücherlesen abhalten könnte. Doch die Studie zeigt das Gegenteil: Wer im Internet aktiv ist, liest auch mehr. Von der Sparte der so genannten Vielleser äußerten sogar 38 Prozent - entgegen dem gesellschaftlichen Trend – mehr zu lesen als früher.
Die Ergebnisse deuten auf eine entstehende Kluft zwischen Viel- und Weniglesern hin. Der Leseforscher Bodo Franzmann von der Stiftung Lesen spricht bereits von „Informationsarmut und –reichtum“, denn die gebildeten, gut informierten Leute mit Zugang zum Internet seien gegenüber anderen klar im Vorteil. Gerade für die Zukunft der noch jungen Generation könnte eine derartige Schere zwischen Interessens- und Bildungsschichten negative Folgen haben.
Link zur Studie
http://www.pwc.de/fileserver/RepositoryItem/tmt_PwC%20Buchm_Studie_4.10.pdf?itemId=3113240
| E-Mail: * | |
| Abmelden |
Brandneu: Die M.I.L.K. iPhone App bringt den ersten Crossmedia-Bildband fürs iPhone | mehr |
Mit bilandia können Bücher auf ganz neue Weise entdeckt werden. Zudem kann dabei Gelesenes digital festgehalten und mit anderen geteilt werden.
bilandia-media:
Social Media Marketing für Bücher und Online Werbung für Verlage
NEWBOOK unterstützt auch 2009 wieder den Buchtrailer Award
| mehr |
Es gibt viele Wege, einen Text ins Internet zu stellen, zumeist aber nur als einfachen Text oder umständliches PDF. Wie wäre es, einen Text buchähnlich und blätterbar im eigenen Design zu präsentieren? | mehr |
Man möchte sich über ein Buch unterhalten, und findet keine Gleichgesinnten? Wer Mitglied in einem der zahlreichen Literaturforen im Netz ist, muss sich darüber keine Sorgen machen. Die NEWBOOK Favoriten
| mehr |