
Bild: pixelio.de
Schon lange macht das Internet nicht mehr vor der Kinderzimmertüre halt. Bereits für Grundschüler sind Begriffe wie Homepage, URL oder Community keine Fremdworte mehr. Und so verwundert es nicht, dass nun auch in Kinder- und Jugendbüchern dem Internet eine größere Rolle zuteil wird. Wenn es sich nicht gerade um Phantasieromane á la Harry Potter oder Märchen wie Ottfried Preußlers Krabat handelt, stöbern diverse wilde Hühner oder Kerle in den Geschichten schon im Internet. So beispielsweise auch in dem neuen Kinder- und Jugendtitel „Müller hoch drei“, der vom Deutschlandfunk auf die Liste der „besten Bücher für junge Leser“ gewählt wurde.
Internet spielt entscheidende Rolle
Die Geschichte hat sich einiges vorgenommen: Kurz vor seinem 14. Geburtstag wird Einzelkind Paul von seinen Eltern verlassen. Das klingt zunächst ein wenig haarsträubend, behandelt damit aber eine der wohl bekanntesten kindlichen Ängste. Was tun, wenn man eines Tages ganz alleine dasteht?
Erfolgsautor Burckhard Spinnen lässt seinen Protagonisten Paul jedoch nicht lange in der Geschichte alleine bleibe. Denn kurz darauf findet er dank dem Internet seine zwei ihm bis dato unbekannten Zwillingsschwestern. Vereint begeben sich Paul, Paula und Pauline auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland, tatkräftig unterstützt von ihrem Hund Piet Montag.
Dass Kindern schon heute das Internet geläufiger ist als manchen Eltern gibt sowohl Autoren und Verlagen ganz neue Möglichkeiten auf. Auf Webseiten zu Büchern können sie die gedruckte Geschichte virtuell begleiten.
Entsprechend hat Schöffling zum Start des Buches eine eigene Microsite geschaltet. Angelehnt an den Illustrationen von Sabine Wilharm lassen sich unter www.mueller-hoch-drei.de zahlreiche Informationen zu Buch, Hör- und Leseproben sowie Gewinnspielen und Kommentarfunktionen entdecken. Die internetaffine Klientel wird es zu schätzen wissen.
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