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Kategorie: Online
10:45 Uhr Dienstag, 27. Januar 2009

Von: AM

Ebooks aus der Hauptstadt

Bereits im vergangenen Jahr brachte das junge Unternehmen txtr eine Plattform zum Dokumentenaustausch ins Netz. Jetzt wollen die Berliner ein eigenes Ebook Lesegerät nachlegen.

Bild:Pixelio.de

Im Herbst vergangenen Jahres ging das Online-Angebot txtr eines Berliner Startup-Unternehmens ins Internet. Auf lange Sicht will  die Wizpac Ltd., welche die  Seite betreibt „die zentrale Anlaufstelle für alle lesenswerte Dokumente im Netz schaffen“, so das Unternehmen dem Branchendienst deutsche-startups.de gegenüber.

 

Jetzt will das Unternehmen bis zum Sommer den Markt der Ebook-Lesegeräte mit einem eigenen Reader aufmischen. Auf der diesjährigen CeBit in Hannover wollen die Berliner nach eigenen Angaben das Geheimnis um ihren technischen  Ansatz lüften. Nur soviel wurde im Vorfeld bekannt: Wie der Sony Reader oder der Amazon Kindle soll auch das txtr Gerät auf der so genannten E-Ink Technologie basieren. Diese Technik verzichtet auf eine Hintergrundbeleuchtung des Displays, so dass der Stromverbrauch der Geräte extrem gering ist. Zudem werde das Lesen auf entsprechenden Geräten von Benutzern als angenehmer empfunden.

 

Eine Herausforderung für das Berliner Unternehmen: Denn die Konkurrenz auf dem Lesegeräte Markt wird angesichts der Markeinführung des Sony Readers in Koopertion der Branchenriesen libri und Thalia und dem Amazon Kindle nich geringer werden.

 

Eigenes Lesegerät aus Berlin

 

Zum eigenen Reader will das Unternehmen zusätzlich als Sahnehäubchen Ebooks zum Kauf anbieten. Dazu plane man ein Shopsystem mit deutschen Verlagen, wie die Gründer Andreas Steinhauser und Frank Rieger dem Branchenmagazin Börsenblatt verrieten. Details hierzu sind noch nicht bekannt.

 

Ebenfalls im vergangenen Jahr war in Österreich eine Internetplattform für den Verkauf von Ebooks gestartet. Das Angebot von Hixbooks bietet auch Buchhandlungen an, mittels Terminals als Partner elektronische Bücher vor Ort zu verkaufen. Auch in Österreich sollen Verlage als Partner gewonnen werden Als Lesegerät greift das Unternehmen dabei auf Ebook-Reader des Herstellers ilead zurück.

 

Auch das deutsche Start-Up readbox.de bietet Verlagen und Autoren den Vertrieb von elektronischen Publikationen an. Ähnlich wie bei txtr geplant, bietet auch readbox ein soziales Netzwerk rund um Bücher, in dem sich die Benutzer austauschen und vernetzen können .

 









 


 


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