
Bild: pixelio.de
Anfang September wurde der Prototyp auf der Messe DEMOfall 2008 in San Diego vorgestellt. Er entspricht in etwa der Größe eines Din A4 Blocks und soll ebenso biegsam sein, wird jedoch deutlich leichter ausfallen. Mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm, so Firmenchef Richard Archuleta, sollen Vorteile von Computerbildschirm und Papier vereinigt werden.
Denn der Reader von Plastic Logic soll nicht nur als Lesegerät fungieren, da Texte kommentiert und unterstrichen werden können sollen. Mit einem bereits integrierten kabellosen Internetanschluss sowie USB und Bluetooth Technologie soll zudem die Übertragung der jeweiligen Daten auf andere Computer sichergestellt.
Kommendes Jahre wird das noch namenlose Gerät Firmenangaben zufolge in den Markt eingeführt werden, weshalb die Fertigung mit mehreren hunderttausend Stück gestartet ist. Plastic Logic rechnet mit einem durchschlagenden Erfolg des Gerätes, denn bis 2010 prognostiziert das Unternehmen einen weltweiten Bedarf von 42 Millionen Stück. Archuleta verbreitet bereits jetzt seine Visionen. Beispielsweise will er Schulkinder ihre Hefte auf dem Gerät speichern zu lassen, und ihnen so die Last von schweren Schultaschen zu ersparen. „Es spart Papier, Druckfarben und Kosten“ so der Firmenchef in einer Pressemitteilung.
Der Erfolg wird jedoch auch vom Preis abhängen. Konkurrenzprodukte gibt es bereits ab dreihundert Euro. Angaben zum Preis des neuen Lesegerätes von Plastic Logic sind derzeit noch nicht bekannt.
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