
Bild: Pixelio.de
Deutsche Verlage wurden vom Erfolg des Ebooks in den Vereinigten Staaten überrascht. Das zumindest findet Michael Roesler-Graichen, Redakteur vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels. Für einen Podcast des Westdeutschen Rundfunks (WDR) berichtete der Journalist über den Stand der Dinge beim EBook.
Vor allem Bestseller seien in Deutschland noch kaum als EBook erhältlich, so der Börsenblatt-Redakteur. Grund dafür sei, dass deutsche Verlage oftmals nicht über die Rechte für elektronische Veröffentlichung verfügten.
Die Expertenmeinungen über eine mögliche Preisbindung für digitale Buchformate gehen derweil auseinander. In der Diskussion sind vor allem die fehlende Standardisierbarkeit von elektronischen Büchern und die Frage, ob Ebooks vom Preisbindungsgesetz erfasst werden. Da sie über das Netz erhältlich sind, sei ein bundesweites Netz an Buchhandlungen – ein wichtiger Grund für die Buchpreisbindung – nicht notwendig.
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