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Die Online-Agentur iRead hatte das Projekt im Mai vergangenen Jahres auf den Weg gebracht. Zunächst bot hierschreibenwir.de den Jugendlichen eine Plattform zum Austausch über Bücher, und die Möglichkeit eigene Texte zu veröffentlichen und diskutieren zu lassen. Doch mit dem Start des Pilotprojektes überstieg die „Kraft, die in der modernen Schreibwerkstatt steckt, alle Erwartungen“, so Ulrike Schwermann von iRead Media.
Von den insgesamt 3500 Beteiligten haben es 13 talentierte Schreiberinnen zu Beiträgen in der Schlussfassung des Romans „Alles Emma- oder was?“ geschafft. Autorin Zillens hatte den Teilnehmerinnen zwischen 12 und 16 Jahren zwar mit inhaltlichen Vorgaben eine Hilfestellung für ihr kreatives Schaffen gegeben, doch auch sie war von der regen Teilnahme auf der Seite überrascht.
Junge Autorinnen konnten erstmals aktiv an der Entstehung einer neuen Geschichte mitarbeiten und ihre eigenen Ideen und Texte einbringen. Die Arbeit mit ihren jungen Schreibtalenten „war immer aufregend, manchmal überraschend, manchmal zum Haare ausraufen und oft sehr, sehr witzig“, so Zillens.
A million penguins
Die Idee einen Mitmach-Roman zu verfassen ist in England bereits bekannt. Dort startete der Penguin Verlag im vergangenen Jahr den weltweit ersten Online-Roman im Wikipedia-Format. Jeder der wollte, konnte sich damals an dem Projekt beteiligen, musste sich aber der harten Jury der anderen Schreibkollegen stellen, die bei Missfallen die Geschichte wieder umschreiben konnten. Im Gegensatz zu hierschreibewir.de ist aus dem Titel „a million penguins“, der ohne jegliche Vorlage geschrieben wurde, keine gedruckte Version erschienen.
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