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		<title>newbook.de</title>
		<link>http://www.newbook.de/</link>
		<description>Das tagesaktuelle Informationsmedium für die neuesten Entwicklungen rund um Verlagsaktivitäten im Netz</description>
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			<title>newbook.de</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 09 Aug 2011 15:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Was bedeuten Fanzahlen bei Facebook?</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/was-bedeuten-fanzahlen-bei-facebook-810/</link>
			<description>Höher. Schneller. Weiter. Dieser Eindruck entsteht, wenn man die rasant steigenden Fanzahlen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mmer mehr und prominenter werben Branchenunternehmen, um die  Fanzahlen des eigenen Facebook Auftritts möglichst weit nach oben zu  treiben. Aber auch in anderen Branchen zeigt sich dieses Phänomen  bereits seit einiger Zeit. Doch im Hinblick auf die Anzahl der Fans ist  besonders für die Buchbranche weniger oft mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-1557"></span><b>Die Aktivitätsrate bestimmt den Erfolg</b> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Facebook motiviert Nutzer zur Interaktion. Ob es der „Gefällt  mir“-Klick ist, die „Kommentar“- oder „Teilen“-Funktion – wenn Fans  aktiv werden, hat es einen Schneeballeffekt. Die Freunde des Fans  erfahren davon, sind neugierig und auch sie befassen sich mit den  Inhalten. Wird ein Fan aber nicht aktiv, stellt sich die Frage nach  seinem tatsächlichen Interesse für das Produkt. Ein Fan, der nur Fan  wurde, weil ein attraktiver Gewinnspielpreis in Aussicht stand,  bewertet, kommentiert und verbreitet Inhalte nicht und ist somit nichts  „wert“. Die Aktivitätsrate der einzelnen Fans ist deswegen einentscheidender Richtwert für den langfristigen Erfolg einer Facebook  Fanseite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Die richtige Zielgruppe finden</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während im Rahmen von Banner-Kampagnen Zielgruppen „ge-targeted“ und  ausgesteuert werden, wird dies beim Bewerben von Facebook Seiten oft  außer Acht gelassen. Das Motto scheint vielmehr zu sein: Je mehr Nutzer  den „Like“-Button klicken, umso besser. Doch das ist ein Trugschluss.  Wer seine Information an eine interessierte, aktive und multiplizierende  Zuhörerschaft richten will, muss die richtigen Leute ansprechen. Die  Definition der Zielgruppe, beispielsweise ihre demografische Struktur  und Interessen, ist dafür unerlässlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Negativ-Faktoren erkennen und vermeiden</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Größe der Fangemeinde ist demnach nicht gleichzusetzen mit dem  Erfolg einer Facebook Seite. Wenn eine Seite mit 50.000 Fans nur wenig  Interaktion und themenfremde Kommunikationsverläufe aufzeigt, kann das  auf folgende Negativ-Faktoren zurückzuführen sein:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- die gewünschte Zielgruppe spiegelt sich nicht in der Menge der Fans wider<br /> - die Kommunikation der Fanseite spricht die Nutzer nicht an<br /> - die auf der Fanseite versammelte Gemeinde identifiziert sich nicht mit dem Thema/ Unternehmen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das kann dazu führen, dass eine große Anzahl der Fans möglicherweise  die Anzeigen und Updates der Seite blockt. Somit gibt es nur wenig oder  gar keine Interaktion auf der Seite, so dass die für den Betreiber  nützlichen Möglichkeiten seine Empfehlungen oder Produkte durch  Empfehlungen oder quasi Mundpropaganda im Social Web zu verbreiten,  ausbleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ad-Kampagnen sinnvoll einsetzen</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gilt also, Ad-Kampagnen auf Facebook themen- und branchenbezogen  einzusetzen. Denn eine neu gegründete Fanseite oder ein neues  Informationsangebot muss natürlich seine Zielgruppe finden. Und eben  dafür ist eine begleitende Ad-Kampagne unverzichtbar.</p>
<p>Eine Ad-Kampagne erfordert zunächst eine klare Zieldefinition. Wie  sieht meine Zielgruppe wirklich aus und wie finde ich sie? Denn nicht  hinter jedem offensichtlichen Gruppennamen oder Interesse verbirgt sich  gleich die gewünschte Zielgruppe. Zudem muss bestimmt werden, welche  Information ich vermitteln möchte und welche Reaktion ich vom Nutzer  erwarte. Die Reaktionen und Klickhäufigkeit Usergruppen fließen in die  Kampagnen-Aussteuerung ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Weniger ist mehr</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Hinblick auf die Anzahl der Fans ist besonders für die Buchbranche  weniger oft mehr. Reiseliteratur, Krimis, Jugendbücher, Kunstführer,  Kochbücher – jedes Genres hat seine Zielgruppe auf Facebook, die mehr  über Inhalte und flankierende Themen erfahren möchte. Denn eine relativ  gesehene kleine Fanzahl, die sich aktiv an der Kommunikation der Seite  beteiligt, erreicht oft mehr als eine große stumme Gemeinde.</p>
<p>Abseits vom Branchenwettrennen um die größte Facebook Fangemeinde  gilt es also, Ziele und Zielgruppen genau zu definieren. Denn nur eine  buchaffine Zielgruppe, lässt sich durch themenrelevante Moderation und  interaktive Elemente für die Marke des Betreibers und seine Produkte  begeistern. Und dann kann man getrost auf Gewinnspiele und hohe  Werbeinvestitionen verzichten, denn die Seite verbreitet sich über die  eigenen Fans!</p>]]></content:encoded>
			<category>Meinung</category>
			<category>Bücher im Netz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Internet stärkt die Kleinen</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/das-internet-staerkt-die-kleinen-797/</link>
			<description>Newbook Expertin Dr. Julia von dem Knesebeck ist der Meinung, dass das Internet den Kleinen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;"><b><span id="1253715596802S"></span></b>Das Wettbewerbsumfeld des Buchhandels ist seit einigen Jahren einem starken Wandel unterzogen. Besonders sticht hier der stark gewachsene und weiter wachsende Online-Buchhandel hervor. Vor allem der stationäre Handel empfindet dies als Bedrohung. Meine Überzeugung ist, dass dies eine unnötige Angst ist und gerade der stationäre Handel durch das Internet unglaubliche Chancen bekommt. Warum? Das Internet unterliegt Gesetzmäßigkeiten – aufgrund seiner Struktur – die Privatpersonen, kleinen und mittleren Teilnehmern dieses Marktes einen klaren Vorteil gegenüber großen Firmen bieten. Kein Konzern ist flexibel genug um diesen Gesetzmäßigkeiten zu folgen und demnach geraten die großen Player zunehmend an ihre Grenzen.<br /> Bei den Gesetzmäßigkeiten handelt es sich, wie im Internet meistens, um Mechanismen, die vorwiegend auf die Entstehung des Internets zurück zu führen sind. Die meisten Webanwendungen entstehen aus den Bedürfnissen privater Nutzer, die später von Firmen adaptiert werden. Aufgrund dieser Natur der Entstehung des Internets haben vor allem Privatpersonen, kleine und mittelgroße Unternehmen einen Vorteil, wie im Folgenden gezeigt wird. </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;"><b>Die neuen Gesetze</b></p>
<p style="margin: 5pt 0cm 0.0001pt 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Glaubwürdigkeit ist der Schlüssel zur Kommunikation im Internet. „Glaubwürdigkeit“ bedeutet Offenheit, Transparenz und Interaktion. Wer beispielsweise als Buchhändler im Internet in Interaktion mit anderen tritt, der muss etwas von sich preisgeben. Zur Verdeutlichung ein extremes Beispiel: Neulich beklagte sich eine Bekannte von mir darüber, dass sie in Facebook einfach keine Freunde finde. Das wunderte mich sehr, da es sich bei meiner Freundin um eine Person mit großem Freundeskreis handelte. Auf Nachfrage hin gestand sie mir, dass sie sich bei der Anmeldung in dem sozialen Netzwerk unter einem Pseudonym angemeldet habe. Auf ihre Freundschaftsanfrage bei Freunden habe sie keiner angenommen. Für mich ein interessanter Fall, da er die Konsequenz von mangelnder Offenheit und Vertrauen gegenüber einem Medium verdeutlicht, die sogar soweit geht, dass das Medium seine Funktionstüchtigkeit dabei vollends verliert. Viel mehr aber noch ist offensichtlich: kein Konzern könnte auf diese Art und Weise mit seinen Kunden in Kontakt treten. Ein kleiner Buchhändler beispielsweise schon, da er persönlichen Kontakt zu seinen Kunden hat.</p>
<p style="margin: 5pt 0cm 0.0001pt 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kundenbedürfnisse sind über das Internet mindestens genauso gut zu befriedigen, wie im stationären Handel. Das Aufbrechen dieser Domäne zeigt sich dabei nicht über die Entwicklung raffinierter Empfehlungssysteme durch Computer, die das Kaufverhalten der Kunden auswerten, sondern vor allem durch die Interaktionsmöglichkeiten, die Kunden untereinander bekommen, schnell und unkompliziert beispielsweise an die Lektüre ihrer Wahl zu gelangen.</p>
<p style="margin: 5pt 0cm 0.0001pt 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Internet ist kein eindimensionaler Vertriebskanal, sondern das Internet bietet die Möglichkeit der direkten und unvermittelten Interaktion mit Kunden. Dies lässt sich besonders am Beispiel von Twitter gut nachvollziehen. Jeder, der Twitter bereits einmal genutzt hat, wird zugestehen, dass das einseitige Herausposaunen von Nachrichten im Format von 140 Zeichen keinen Spaß macht, wenn man daraufhin keine Rückmeldung bekommt und der Dialog mit seinen so genannten <i>followern </i>ausbleibt. Nutze ich aber beispielsweise als Buchhändler Twitter, um mich mit meinen Kunden über ihre Leseeindrücke auszutauschen, so kann ich meine Kunden nicht nur untereinander vernetzen, sondern auch gezielt auf gewisse Stimmungen meiner Kunden reagieren. Ein Beispiel aus unserem Alltag finden Sie unter <a href="http://twitter.com/bilandia" target="_blank" >http://twitter.com/bilandia</a>. </p>
<p style="margin: 5pt 0cm 0.0001pt 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;">4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neue Zielgruppen lassen sich vor allem für den stationären Handel erschließen, wenn sie über die neuen Kanäle mit ihren Kunden in Kontakt treten und über deren bestehende Netzwerke mehr Reichweite gewinnen, da diese Ihre bestehenden Kontakte potenzieren. Trete ich beispielsweise in einem sozialen Netzwerk wie unserer Online-Community auf (<a href="http://www.bilandia.de/BenutzerDetails.aspx?ID=Juliavdk" target="_blank" >http://www.bilandia.de/BenutzerDetails.aspx?ID=Juliavdk</a>) und schließe Freundschaften mit anderen Lesern, so kann ich über die Netzwerke aller anderen Nutzer potenziert mit weiteren Lesern in Verbindung treten.<br /> Somit ist der stationäre Handel nicht mehr auf seine Stamm- und Laufkundschaft begrenzt, sondern kann zusätzliche Reichweite und Verkaufsmöglichkeiten erschließen. Das Internet sollte daher aber nicht nur als komplementärer Vertriebskanal gesehen werden, sondern „crossmedial“ zum Aufbau eines Netzwerkes genutzt werden.</p>
<p style="margin: 5pt 0cm 0.0001pt 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;">5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Markenbildung wurde bislang meistens angewendet, indem mit Hilfe von Werbeagenturen und einem Werbebudget eine gewisse Botschaft auf eine Marke übertragen wurde. Vor allem für kleinere und mittlere Buchhandlungen stellt dies keine Option dar. Durch die vergünstigte Kommunikation mit Hilfe des Internets ist dies heute nicht mehr gezwungener Maßen so. Vermehrt werden Personen zu Marken im Internet und dies ist nicht zuletzt eine Folge neuer Kommunikationsmöglichkeiten. </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;"><b>Das Internet leben</b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">Bei unserer Zusammenarbeit mit Verlagen werden wir immer wieder gefragt, wie sich Verlage im Internet positionieren sollen. Wie viel Soziales Netzwerk verträgt ein Verlag? Wie kann ein Verlag in Sozialen Netzwerken auftreten? Auch für Verlage gilt meiner Meinung nach letztendlich das, was für den Handel gilt:<br /> Verlage und Buchhändler haben es mit einer neuen heranwachsenden Generation von Kunden zu tun, die immer selbstverständlicher digitale Hilfsmittel für die Bewältigung des Alltags zu Hilfe zieht. Diese Generation lebt nicht „im Internet“, wie so oft befürchtet wird, „und zieht sich in eine künstliche Welt zurück“ – das Internet wird vielmehr als Mittel verstanden, das Leben effizienter zu gestalten, sowohl was Informationsbeschaffung als auch den Austausch untereinander angeht. Das Internet wird von dieser Generation nicht als Bedrohung, sondern als Chance gelebt. Und dies wird selbstverständlich auch für das Leseverhalten dieser Generation zutreffen, sich in der Vielfalt der Bücher zu Recht zu finden und mit ihnen umzugehen. Die Möglichkeiten des Internets können hierbei eine große Hilfe sein. </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.bilandia.de/" title="besuchen Sie bilandia die neue Buchsuche und Buchcommunity" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img style="float: left;" src="fileadmin/images/content/Partnernet/jvdk_marquette.jpg" height="144" width="512" alt="" /></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Bücher im Netz</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 08:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Digitales Buch: Die Vermessung der Welt</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/digitales-buch-die-vermessung-der-welt-791/</link>
			<description>Der Buchmarkt gilt als so genannter reifer Markt. Mit dem Boom elektronischer Buchformate kommt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Der Börsenverein des deutschen Buchhandels zählt insgesamt rund 6.000 Mitglieder. Verlage, Buchhandlungen, Zwischenbuchhandel und Verlagsvertreter. Der Suchmaschinenriese <i>Google</i> indes ist nicht dabei. Dabei kündigte das Unternehmen erst diese Woche auf der <i>BookExpo</i> in New York an, schon Ende 2009 in den Ebook Markt einsteigen zu wollen. Über die Google Handy Software <i>Android</i> ist heute schon ein mobiler Zugriff auf <i>GoogleBooks </i>möglich – das in der deutschen Verlagswelt umstrittene Digitalisierungsprojekt des Suchmaschinenbetreibers.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>&nbsp;</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>Aus Alt mach Neu</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Möglichkeiten und Risiken des Internet beschäftigen die Verlagsbranche seit rund zwei Jahren. Mal sollen Angebote wie <i>libreka!</i> die Buchbranche im Internet unter ein Dach bringen, mal will sich der Börsenverein für ein „gerechteres Internet einsetzen“. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Sicher ist, dass die rund 1.800 Verlage und 4.066 Buchhandlungen sich auf verschärfte Konkurrenz einstellen müssen – ob mit oder ohne Ebook Lesegeräte, die obwohl seit Jahren verfügbar bis jetzt auf dem deutschen Markt dem Hype zum Trotz kaum Fuß fassen konnten. Start-Up Unternehmen wie <i>textunes</i> oder <i>readbox </i>stehen bereit, den sich entwickelnden digitalen Markt für die Lesefreunde der Generation@ mit Büchern in elektronischer Form zu beliefern: Sei es für mobile Geräte wie das <i>iPhone</i>, kleine Subnotebooks oder digitale Lesegeräte.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>&nbsp;</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>Kein Hardcover im WWW</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Während der Börsenverein über Sinn und Höhe der Buchpreisbindung für elektronische Publikationen diskutiert, entstehen neue Buchformen und literarische Formate im Internet: Vücher, die Video, Audio und Text neu kombinieren oder Plattformen wie das Berliner Projekt <i>landvermesser.tv, </i>die Autoren im Web lebendig werden lassen, um nur einige zu nennen.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Der Löwenanteil der Bücher wird derzeit noch im Buchhandel verkauft, wie die Statistik des Börsenvereins zeigt. Dennoch konnten gerade Online-Versandbuchhändler in den letzten Jahren das größte Wachstum erzielen – weil Sie andere Zielgruppen bedienen und weil die Nutzung des Internet in den letzten Jahren alltäglich geworden ist. Zusätzlich zeigen aktuelle Studien, dass Online-Nutzer großen Wert auf Leseproben und Audioschnipsel von Büchern und Hörproben legen. Trend oder digitaler Hype? </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Erfahrungen der Musikindustrie mit dem Netz zeigen in jedem Fall, dass sich ein offener Umgang mit den sich entwickelnden digitalen Märkten auszahlt. Im Wettbewerb um die besten Positionen im digitalen Buchgeschäft könnte zuviel Protektionismus eher schaden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Meinung</category>
			<category>Bücher im Netz</category>
			<category>Online</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Moral von Ebooks</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/die-moral-von-ebooks-723/</link>
			<description>Philosophen haben mit ihren Gedanken Bücher gefüllt. Aber was würden Sie zu Ebooks sagen? Ist es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Friedrich Dürrenmatt und Berthold Brecht verbinden in ihren Romanen <i>Die Physiker </i>und&nbsp; <i>Das Leben des Galilei </i>technische Entwicklung und Verantwortung miteinander. In Athen 350 vor Christus waren indes weder Buchdruck geschweige denn elektronische Bücher bekannt. Dennoch wurden hier wesentliche philosophische Grundlagen gelegt, die bis in die heutige Zeit fortbestehen. Würde Aristoteles seinen Schülern heute ein Ebook-Lesegerät kaufen oder gar seine Nikomachische Ethik digital veröffentlichen? Und was bedeutet das für die Glückseligkeit?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>Ebook als Pflicht und Wille</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Mit der Glückseligkeit ist es nicht so einfach. Sie ist nur für kurze Momente nach langer harter Arbeit zu erreichen, denn für die Glückseligkeit ist es nötig seine Tugenden tagtäglich in der Gemeinschaft zu schärfen. Dabei betont Aristoteles die Mitte – zwischen Geiz und Sparsamkeit oder auch zwischen Buchlektüre und digitalem Lesen – nur ausgewogen sollte es eben sein. Ganz anders die Stoiker, die ihrerseits großen Wert auf Unabhängigkeit legen. Insofern ist zu vermuten, dass Seneca wohl eher auf gedruckte Bücher zurückgegriffen hätte, ganz einfach deshalb, weil der Akku nicht leer sein kann und die Lektüre unterbricht. Immerhin: Sollte sich das Ebook breit durchsetzen, könnte man als Stoiker dennoch darin lesen, auch wenn man die Digitalisierung nicht gutheißt und so die Pflicht – in diesem Fall die Verfügbarkeit von Büchern - zum eigenen Willen zu machen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>Bereuen bis zum Abschalten</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Einfacher würde es sich der dänische Philosoph Sören Kierkegaard machen, der als Vorläufer des Existentialismus gilt. Benutze Ebooks oder nicht, du wirst beides bereuen. So oder ähnlich würde der Däne wohl etwas freudlos argumentieren. Im Existentialismus müsste man sich folglich als Buchleser oder Ebook-Freund und seine Entscheidung für oder gegen das digitale Lesen selbst annehmen. Ob man dafür vorher im Kierkegaardschen Sinne an sich selbst verzweifeln will oder nicht sei an dieser Stelle dahin gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Schwierig wird es bei Kant und seinem kategorischen Imperativ. Kann man wollen, dass alle Menschen Ebooks lesen? Das würde das Aussterben des Buchs bedeuten. Aber kann man andererseits wollen, dass nur gedruckte Bücher gelesen werden? Ingenieure, Entwickler und Verleger wären wohl nur mäßig begeistert ob dieser Stagnation. Schwierig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><b>Größter Nutzen für Alle</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Ebooks scheinen ein größeres moralisches Dilemma darzustellen als gedacht. Vielleicht hilft ein Blick auf den Pragmatismus und seiner einfachen Formel: gut ist, was nützlich ist. Dazu muss man sogar nicht unbedingt eine gesamtgesellschaftliche Kosten-Nutzen Rechnung aufmachen. Solange niemand einen großen Nachteil durch Ebooks bzw. Bücher erleidet darf weiter digitalisiert bzw.gedruckt werden. Was sich hier einfach anhört kann sich im Tagesgeschäft aber schnell als große Schwierigkeit herausstellen: Schadet eine Volltextsuche den Verlagen? Wird durch das Internet Autorenschaft ausgehöhlt? Wie hoch ist der Schaden von Urheberrechtsverletzungen einzuschätzen? Nicht leicht, im Einzelfall moralisch zu urteilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Bleibt noch die goldene Regel: Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu. Eine ziemlich eindeutige Position, nicht nur in punkto Urheberrecht. Das gilt wohl ganz Allgemein für alle Menschen als Leitfaden – auch zwischen Buchfreunden und Digitalisierungs-Anhängern.&nbsp;&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Meinung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 May 2011 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Edgar Allan Poe im Web2.0</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/edgar-allan-poe-im-web20-674/</link>
			<description>In einer Kurzgeschichte sollte jedes Wort auf den gewünschten Effekt hin ausgewählt sein. Eine neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Ganz schön unheimlich geht es in Edgar Allan Poes Kurzgeschichte <i>Die Maske des roten Todes </i>zu<i>. </i>Besonders wichtig für den US-amerikanischen Schriftsteller war es beim Schreiben, jeden Satz und jedes Wort auf ein Ziel hin auszuwählen: Die Atmosphäre für den Leser zu verdichten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Internetseite <a href="http://www.wordle.net/" target="_blank" >www.wordle.net</a> erlaubt es, Autoren wie Edgar Allan Poe genauer ins Wörterbuch zu schauen. Aus Texten <i>erstellt </i>Wordle in Wortbildern eine grafische Übersicht der verwendeten Worte und deren Häufigkeit. In die <i>Maske des roten Todes </i>finden sich neben dem Namen der Hauptperson Prinz Prospero demnach besonders häufig die Worte Fenster, Gemächer, Schwarz, Gesellschaft, Prinz sowie Todes, Ende, Uhr und Zeit.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><img style="width: 450px; height: auto;" src="fileadmin/images/content/news/wordle_Poe.jpg" alt="" /><br />Edgar Allan Poe Wortbild Bild: wordle.net</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Wortbilder können online in einer Galerie abgelegt oder ausgedruckt werden. In der Galerie können zudem Wordle-Grafiken von anderen Benutzern angesehen werden, die diese dort gespeichert haben.&nbsp; Das Angebot basiert zum Teil einer Programmierung von IBM, wo Macher Jonathan Feinberg auch beschäftigt ist. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TOC New York - Live Stream ab Montag</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/toc-new-york-live-stream-ab-montag-809/</link>
			<description>NEWBOOK berichtet ab dem 11. Februar 2011 mit einem Live-Stream von der Tools of Change (TOC)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="new-book-netztrends/livestream/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >zum Live Stream hier klicken</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Bücher im Netz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 15:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weibliche Worte, Männliche Worte</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/weibliche-worte-maennliche-worte-728/</link>
			<description>Im Internet ist man längst nicht so anonym, wie man glaubt. Eine neue Webseite will jetzt sogar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Was haben Stephenie Meyer und Joanne K. Rowling gemeinsam? Zum einen belegen beide Autorinnen mit ihren Werken Spitzenpositionen auf den Bestsellerlisten. Zum anderen sind die Internetseiten beider Schriftstellerinnen nahezu Geschlechtsneutral formuliert. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Webangebot aus Schweden mit dem Namen <i>Gender Analyzer. </i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Auf &nbsp;<i>genderanalyzer.com</i> werden Texte auf Webseiten mittels „künstlicher Intelligenz“ darauf geprüft, ob sie von einem „Mann oder einer Frau geschrieben wurden“, so die Selbstbeschreibung des Angebots. Dafür wurde die Software virtuell mit von Männern und Frauen geschriebenen Blogs „trainiert“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die Webseiten von Stephenie Meyer und Joanne K. Rowling sind dem schwedischen Geschlechts-Analysedienst zufolge zu 59 bzw. 58 Prozent von einer Frau geschrieben. Die Internetpräsenz von US-Bestsellerautor Ken Follet soll jedoch zu 97 Prozent von einer Frau geschrieben worden sein. Warum auch nicht. Auch die Autorin Marisha Pessl bedient sich für ihre Webseite wohl einem Ghostwriter: zu 99 Prozent von einem Mann geschrieben, vermeldet <i>Gender Analyzer. </i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Bis jetzt können ausschließlich englischsprachige Webseiten auf das mutmaßliche Geschlecht ihres Autors überprüft werden. Die Texte auf <i>genderanalyzer.com</i> wurden übrigens zu 85 Prozent von einem Mann geschrieben.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NEWBOOK startet erste crossmediale Content-Vermarktung und entwickelt M.I.L.K. iPhone App!</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/milk-als-iphone-app-808/</link>
			<description>Das NEWBOOK-Team hat es sich zum Vorsatz gemacht hat, das Medium Buch online sowie offline im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span></span></p>
<p class="MsoNormal">Die kontinuierliche Entwicklung der neuen Medien verschafft zunehmend weitere Möglichkeiten den Inhalt des traditionellen Buches in anderen Formaten hervorzuheben<b>.&nbsp; Buchinhalte werden so unabhängig vom Medium Buch crossmedial lesbar und können neue Nutzungskontexte erschließen. </b></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Diesen Schritt macht NEWBOOK mit der Gestaltung der ersten iPhone App des Fotobandes M.I.L.K. </p>
<p class="MsoNormal">Der internationale Fotowettbewerb „M.I.L.K. – Moments of Intimacy, Laughter and Kinship“ wurde 1999 initiiert und fasst Bilder von Laien sowie professionellen Fotografen zusammen, die in Ihren Bildern nach dem Kern unseres Menschseins suchen. Dieser Wettbewerb schuf die Grundlage für eine Buchreihe. 10 Jahre später riefen Geoff Blackwell, PQ-Verleger, und der renommierte Magnum-Fotograf Elliot Erwitt zu einem weiteren internationalen Wettbewerb auf. Die Bilder aus der nun veröffentlichten App stammen aus diesem zweiten Wettbewerb.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Knapp 30 ausgewählte Bilder dieses zweiten Wettbewerbs sowie ergänzende Zitate von Autoren, Philosophen und Künstlern zieren die App. Die Bilder und Zitate können durchblättert, zusätzliche Informationen aufgerufen sowie einzelne Bilder als Wallpaper fürs iPhone herunter geladen werden. Indem die Bilder aus Ihrem ursprünglichen Kontext des Bildbandes entnommen wurden, richten sie sich an eine breitere Zielgruppe und passt sich an die Veränderung des mobilen Alltags an. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Angespornt durch den sofortigen Erfolg der M.I.L.K. App freut sich das Newbook-Team die crossmediale Vermarktung weiter auszubauen! To be continued …&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Alle näheren Informationen zur M.I.L.K. App findet man unter&nbsp; <a href="http://www.milkapps.com/" target="_blank" >http://www.milkapps.com/</a></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/en/app/newbook/id381775233?mt=8" title="MILK app" target="_blank" ><img src="uploads/RTEmagicC_a51c3e6bd2.jpg.jpg" alt="Screenshot" border="0" height="278" width="150" /></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Bücher im Netz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wie die Bücher zu den Lesern kommen</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/wie-die-buecher-zu-den-lesern-kommen-807/</link>
			<description>Ich erinnere mich noch genau an die suchenden Blicke der Besucher am Books&amp;Bytes Stand, an dem auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das? Bringt das was? Wer soll das nutzen? Die Hauptfrage jedoch war: Wie kommen die Bücher auf ein elektronisches Lesegerät? Die Antwort: Die meisten Geräte werden über den Rechner via USB-Stick oder Speicherkarte bestückt, was wiederum viele Schritte zum digitalen Lesevergnügen bedeutet, nämlich erstens E-Book im Internet kaufen, zweitens E-Book auf den Computer herunterladen, drittens mit dem Lesegerät verbinden, viertens überspielen und dann fünftens kann es losgehen mit dem Lesen. Umständlich. Da bleiben die meisten Nutzer vorerst lieber beim „echten“ Buch.</p>
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<p>Eine Alternative <b>dazu</b> ist mittlerweile für einige die iPhone App, wie z.B. von textunes, die einem das Lesen <b>einfach und ohne weitere Geräte ermöglicht</b>. Das heißt aber nicht, dass es ein Entweder-oder zwischen herkömmlichem und digitalem Buch geben muss.</p>
<p>Die mobile Welt der Endgeräte kann dem Käufer das Lesen schmackhaft machen, auch wenn er <b>lieber</b> beim physischen Buch bleiben möchte. Somit macht man das Entdecken von Büchern nicht nur einfacher, sondern fördert auch den Umsatz. Die neue App von bilandia (<a href="http://www.bilandia.de/apps" target="_blank" >www.bilandia.de/apps</a>) bietet dem Käufer die Möglichkeit mobil in Leseproben, Hörproben oder Buchtrailern zu stöbern, und bei Gefallen Bücher per Fingertip über E-Mail oder Telefon zu bestellen.</p>
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<p>Dabei muss nicht jede App ein Vollsortimenter sein, denn für jeden Geschmack kann es eine andere geben: Die Thriller-App, die Philosophie-App oder die Urlaubs-Lektüre-App oder eben, wie in unserem Fall, eine multimediale Empfehlungs-App.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>iPhone, iTunes oder App Store stehen exemplarisch für eine kleine Wende hin zu den Lesern. Empfehlungen und Informationen kommen zu ihnen, Bücher können in der U-Bahn angelesen und vor Arbeitsbeginn noch direkt über die mobile Internetverbindung gekauft werden. Anhand von Apps kann der Leser selbst bestimmen welcher Art Tipps er vom Buchhändler erhalten möchte. Eine gute App Bibliothek auf dem persönlichen Endgerät ist die Eintrittskarte in eine Buchwelt, die der Leser bestimmt. </p>
<p>Für Verlage stellen solche Apps eine Herausforderung, aber auch eine Chance dar. Diese individuellen, mobilen Buchhandlungen bieten eine ideale, zielgruppenspezifische Präsentationsfläche, welche Verlage schnellstmöglich nutzen sollten – das Buch als App ist nur eine Möglichkeit, die App als Kanal zum Buch eine andere. </p>]]></content:encoded>
			<category>Bücher im Netz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:44:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Ob stationär oder online – Buchhändler brauchen das Internet!</title>
			<link>http://www.newbook.de/start/newsdetail/article/ob-stationaer-oder-online-buchhaendler-brauchen-das-internet-806/</link>
			<description>Bei einem Besuch im Bahnhofsbuchhandel versuchte ich kürzlich Free zu erwerben. Leider wusste ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Was sich mir dort an „Beratung“ darbot, war mehr als verwunderlich: Nein, den Titel kenne er nicht, sagte mir der Verkäufer, und den Autor – den Chefredakteur eines sehr renommierten US-Magazins – kenne er schon gar nicht. Auf meine sanfte Nachfrage hin, ob das alle ihm zur Verfügung stehenden Informationsquellen zum Finden des Titels seien, entgegnete mir der Buchhändler ein missmutiges: Ja! Mit seinem Unwillen, einfach mal im Internet nachzuschauen, hat er mich als Kunden definitiv verloren.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Es heißt immer „mehr Buchhändlerische Kompetenz ins Internet“. Das stimmt, aber genauso wäre der Kunde im Handel bei der Beratung mit mehr Internet Kompetenz besser bedient. Schon die Ausbildung von Buchhändlern, vor allem was Ihre Verkaufsschulung angeht, sollte das Internet nicht außen vor lassen. Über kurz oder lang wird die Beratungskompetenz des „Internets“ meiner Meinung nach immer unerlässlicher für den Buchhandel. Im weiteren Schritt bringt eine Verknüpfung von stationär und online einen deutlichen Mehrwert an Informationen für den Kunden.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Jetzt ist der Moment einzusteigen, denn das so genannte „Internet“ lernt gerade laufen. Über die Vielzahl mobiler Endgeräte verbindet der Kunde online und offline und das wird jetzt auch mehr und mehr vom Buchhandel erwartet:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Der Kunde benutzt beispielsweise sein Handy, um sich die neusten Kommentare seiner <i>Facebook</i>-Freunde über <i>Payback </i>anzusehen. Und das über das einfache Abfotografieren des Covers auf dem Bestseller-Tisch. Wem dieser moderne Käufer seine Kaufentscheidung dann eher überlassen wird, ist sicherlich unumstritten. Und der Buchhändler wird dabei eine geringere Rolle spielen, als ihm lieb sein wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Es geht aber sicherlich noch einiges weiter. Denn auch die Frage, welcher Kunde sich überhaupt in den Laden verirrt, wird sich ändern. Es ist bekannt, dass über 50 Prozent der Kunden sich vorab auch schon heute im Internet darüber informieren, was sie als nächstes lesen wollen. Läuft nun der Kunde von Morgen durch die Innenstadt, wird ihm sein Handy vorher bereits sagen, das er das Buch X (das er bereits wieder vergessen hatte) nun beim Händler Y gleich mitnehmen kann, und der Händler Y wird das Buch auch vorrätig haben. Und das alles, weil er sich Buch X letzte Woche auf die virtuelle Wunschliste „gezogen“ hat, kurz nachdem er einen Post auf der Wall seiner Bekannten gesehen hatte.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Was wird passieren, wenn das Internet laufen gelernt hat und wie kann der Handel davon profitieren? Sicherlich wird der eCommerce nie das Erlebnis des Bummelns durch die Stadt ersetzten können. Den zwischenmenschlichen Kontakt wird kein Internet-Portal voll bieten können. Jedoch werden wir alt bekannte Konzepte wie das <i>click &amp; brick</i> neu überdenken müssen und das nicht nur als Online-Händler. Und warum sollte nicht auch der stationäre Handel auf die Technologien zurückgreifen können, wie es die Endkunden tun? Ich jedenfalls wünsche mir mehr Beratung durch den Buchhändler als ich sie bei meinem Besuch in der Bahnhofsbuchhandlung letztens bekam. Ob der Buchhändler dabei „schummelt“ und sich der Hilfe neuer Technologien bedient, finde ich dabei unerheblich.<i></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Meinung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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